Schlüsselqualifikationen können nicht wie fachliche Fähigkeiten erworben bzw. erlernt, sondern nur durch die Auseinandersetzung mit konkreten Aufgabenstellungen entwickelt werden („learning by doing“). (Hintz 2018, S.15)

In den 1990er Jahren wurde das Wort „Qualifikation“ zunehmend durch „Kompetenz“ ersetzt. Der Kompetenzbegriff fokussiert das Individuum, das die veränderten Lebensbedingungen zum Teil selbst mitgestalten kann, indem es sich Kompetenzen fĂĽr die Gestaltbarkeit der Lebenslagen erwirbt. (Hintz 2018, S.13)

Schlüsselkompetenzen werden definiert als allgemeine, funktionsübergreifende und langfristig verwertbare Fähigkeiten, die es ermöglichen,

  1. sich rasch selbstständig Spezialgebiete zu erschließen,
  2. sich eigenverantwortlich in neue Gebiete einzuarbeiten,
  3. Probleme selbstständig zu lösen,
  4. befriedigend zu kommunizieren und zu kooperieren. (Hintz 2018, S.13)

Diese Kompetenzen ermöglichen, das Gelernte flexibel anzuwenden, neue Handlungsalternativen zu erproben und zu integrieren, neu gelernte Fähigkeiten mit alten zu verknĂĽpfen und das eigene Handeln und Verhalten zu reflektieren. (Hintz 2018, S.13)

Quelle:

  • Hintz, Asmus J. (2018): Erfolgreiche MitarbeiterfĂĽhrung durch soziale Kompetenz. Eine praxisbezogene Anleitung. 4., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler.