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Karriere und Laufbahn

Vergesst die runden Tische!

Von Vince Ebert, http://www.vince-ebert.de

Ich kann mir nicht helfen, aber wenn in letzter Zeit eine bedeutende Führungskraft ein Interview gibt, dann hört sich das so an, als hätte sie sich auf den Kirchentag verirrt.

Meistens geht’s nicht um so ekelige Sachen wie Shareholder-Value, Kosten­senkungen oder Expansionsstrategien, sondern um eher „weiche“ Themen à la „wir müssen in Zukunft mehr an unserer Work-Life-Balance arbeiten“ und „Nachhaltigkeit wird in unserer Firmenphilosophie ganz groß geschrie­ben“. Oder es kommt gleich der Klas­siker: „Selbstverständlich sind unsere Mitarbeiter unser höchstes Gut.“

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Im Grunde ganz simpel

Über die bindungsunwiliige Generation Y und den demografischen Wandel kann man klagen – oder beides für sich nutzen. Ein Weckruf für die vielerorts vernachlässigten Grundprinzipien guter Personalarbeit.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Frau S., 52, ist seit 30 Jahren bei „ihrer“ Bank. Sie ist immer gern zur Arbeit gegangen, doch in den letzten Jahren war irgendwie die Luft raus, vielleicht auch, weil viele ihrer Aufgaben durch die Digitalisierung weggefallen sind. Ihr Vorgesetzter sucht das Gespräch. Doch statt gemeinsam mit ihr herauszuarbeiten, woran es hapert, übernimmt er dabei die Führung. Der Versuch ist gut gemeint, doch im Anschluss an diesen Termin sind beide Seiten frustriert: Frau S., weil sie das Gefühl hat, dass es nur darum ging, ihr mehr Arbeit aufzudrücken, ihr Chef, weil die Kollegin so negativ und wenig begeisterungsfähig war.

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Wie gut sind Sie im Halten und Motivieren von Mitarbeitern?

Der folgende Test hilft Ihnen, sich im Bereich Führung und Motivation selbst einzuschätzen. Finden Sie heraus, wie gut Ihre Einstellungen und Ihr Handeln dazu geeignet sind, um Mitarbeiter zu halten und zu motivieren.

Der 5-Minuten-Test funktioniert mit Noten. Bearbeiten Sie Frage für Frage und vergeben Sie jeweils eine Note. Wenn Sie denken, dass Sie ausgezeichnet sind, geben Sie sich die Note 1. Sind Sie der Auffassung, dass Sie massive Defizite haben, geben Sie sich die Note 4: Weiterlesen „Wie gut sind Sie im Halten und Motivieren von Mitarbeitern?“

Eine Kaskade guter Entscheidungen

Manager, die zwischen Strategie und Umsetzung deutlich trennen, geben ihren Untergebenen genau festgelegte Strategien vor, die diese mechanisch befolgen sollen. Führungskräfte sollten stattdessen das Konzept der Entscheidungskaskade verfolgen. Dabei sollten sie den Rahmen am oberen Ende fur die weiter unten agierenden Mitarbeiter grob abstecken, den Mitarbeitern aber genügend Freiraum belassen, um in den Situationen, mit denen sie in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert werden, nach eigenem Ermessen zu entscheiden. Manager auf jeder Unternehmensebene können ihren Mitarbeitern dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, indem sie die folgenden vier Prinzipien beherzigen: Weiterlesen „Eine Kaskade guter Entscheidungen“

Mehr Vertrauen, Bitte!

Manche Manager schreiben ihren Mitarbeitern alles bis ins Detail vor und geben ihnen das Gefühl, unwichtig zu sein. Ein Verhalten, das das ganze Unternehmen lähmen kann.

Stellen Sie sich vor, Sie stürmen auf ein Ziel zu und werden ruckartig von warnenden Stimmen ausgebremst: „Die Abläufe erlauben es nicht.“ „Es wird Monate dauern, es auszuführen.“ ,,Stellen Sie mehr Alternativen vor. “ Oder was noch schlimmer ist: Weiterlesen „Mehr Vertrauen, Bitte!“

Auf die Plätze, fertig, los!

Für Erfolg im Job brachen wir mehr als Glück und Talent. Wichtig ist vor allem Volition — jene Willenskraft, mit der wir unsere Ziele erst erreichen. Inzwischen wissen Psychologen: Der Tatendrang lässt sich gezielt trainieren.

Spaziergänge am Strand, Schwimmen im Meer, Abendessen in Restaurants: Der Juli bestand für Georg Albes vor allem aus Müßiggang. Vier Wochen lang gönnte sich der Direktor der Personalberatung Robert Half eine berufliche Auszeit, die er mit Frau und Tochter auf Mallorca verbrachte. Vor allein genoss es Albes, dort endlich einmal komplett „off“ zu sein. Keine Anrufe, keine E-Mails, keine Konferenzen. Herrlich. Weiterlesen „Auf die Plätze, fertig, los!“

Management ist keine Profession

Viele fordern, dass ausgebildete Manager hohen Berufsstandards genügen sollten, ähnlich wie Ärzte oder Juristen. Doch das ist nicht möglich. Etliche Fähigkeiten von Führungskräften lassen sich nicht an Business Schools vermitteln, sie müssen durch Erfahrung erworben werden.

Im Bereich des Managements gibt es weder klare Abgrenzungen gegenüber anderen Disziplinen noch einen Konsens über den erforderlichen Wissenskanon. Kein Verband und keine Kammer üben Kontrollaufgaben aus. Es bestehen keine formalen Zugangsvoraussetzungen, es werden keine ethischen Standards durchgesetzt, und es gibt keine Zertifizierungen oder Mechanismen, mit denen Sanktionen bis hin zum Betätigungsverbot verhängt werden können. Kurz gesagt: Management ist keine Profession. Weiterlesen „Management ist keine Profession“

Den Affen loswerden

Wenn Mitarbeiter Probleme beim Chef abladen, kommt der nicht mehr zu seinen eigentlichen Aufgaben. Acht Strategien versprechen Abhilfe gegen dieses „Monkey Business“.

„Guten Morgen Chef. Haben Sie mal eine Minute Zeit? Wir haben da ein Problem.“ Der Mitarbeiter erzählt — und der Manager merkt, dass die Sache zu komplex ist, um gleich eine Entscheidung  zu treffen. Seine (typische) Antwort: „Ich denk‘ mal drüber nach und melde mich.“ Weiterlesen „Den Affen loswerden“

Inner Flow Management

Im Gegensatz zum klassischen Management, begenet der Inner Flow Management-Anwender der Komplexität mit der effizienten Integration von „Diversity“ (Vielfalt), statt diese zu reduzieren und somit blinde Flecken im Management zu produzieren.

Der Name Inner Flow Management (IFM) geht aus den englischsprachigen Begriffen „Inner“ (innerlich), „Flow“ (fließen, Bewegung) und „Management“ (führen, organisieren) hervor. Diese drei Begriffe definieren in ihrem integralen Zusammenspiel einen der großen Unterschiede zwischen konventionellen und ganzheitlichen Management. Weiterlesen „Inner Flow Management“

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