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🧰 After-Action Review (AAR), bekannt als Retrospektive

Ein After-Action-Review (AAR) ist ein strukturiertes Gespräch, das es Ihnen und Ihrem Team ermöglicht, aus den Erfolgen und Fehlern der Gruppe zu lernen. Der Prozess ist dem Militär entlehnt, wo die Führungskräfte die Überprüfung nutzen, um alles zu bewerten, von einer einzelnen militärischen Aktion bis hin zu einer tagelangen Schlacht. (After-Action Reviews: HBR Tools 2015)

Dabei geht es um Feedback-Schleifen. Nach einer getanen Arbeit wird gemeinsam reflektiert: (Geramanis 2020, S. 22)

  1. Was wollten wir erreichen?
  2. Was haben wir tatsächlich erreicht?
  3. Warum haben wir es (nicht) erreicht?
  4. Was können wir direkt im Anschluss verbessern?

In der Zwischenzeit wurden eine Vielzahl von alternativen Fragestellungen für eine AAR in der Praxis entwickelt. Ich möchte an dieser Stelle ein paar Quellen mit Ideen für eine Abwechslung der Fragen zusammenstellen:

Before-Action Review (BAR)

Vor dem After-Action Review (AAR) kommt eigentlich das Before-Action Review (BAR). Das Ziel der BAR ist es, alles aufzudecken, was Ihr Projekt zum Scheitern bringen könnte. Um potenzielle Probleme aufzudecken, müssen Sie dafür sorgen, dass alle, insbesondere die, die anderer Meinung sind, sich äußern können. (After-Action Reviews: HBR Tools 2015)

Einfluss auf Retrospektiven im Scrum

Im Scrum Guide (https://www.scrum.org/resources/scrum-guide) von Ken Schwaber und Jeff Sutherland (https://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Sutherland) werden Sprint Retrospektiven genannt. Dieses Ritual im Scrum ist der Militärischen Karriere von Sutherland zuzuschreiben. So haben die Sprint Retrospektiven Parallelen zum AAR und das Sprint Planning ist an das BAR angelehnt.

Quelle: