Nicht die Finanzen. Nicht die Strategie. Nicht die Technik. Es bleibt die Teamarbeit, den grĂ¶ĂŸten Wettbewerbsvorsprung verschafft, sowohl aufgrund ihrer Schlagkraft als auch aufgrund ihrer Seltenheit. (Lencioni 2014, S. 9)

📖 d. h. Team

Als Team wird eine formelle Arbeitsgruppe dann bezeichnet, wenn sie besondere Merkmale aufweist. (Staehle/Conrad/Sydow 1999, S.270) Forster (1978, S.17) nennt als solche Merkmale eines Teams: (Staehle/Conrad/Sydow 1999, S.270) kleine, funktionsgegliederte Arbeitsgruppe gemeinsame Zielsetzung relativ intensive wechselseitige Beziehungen spezifische Arbeitsform (teamwork) ausgeprĂ€gter Gemeinschaftsgeist (teamspirit) relativ starke GruppenkohĂ€sion (Normen)

Trotz aller Aufmerksamkeit, die das Thema ĂŒber die Jahre hinweg von Wissenschaftlern, Trainern, Lehrern und den Medien erfahren hat, bleibt Teamarbeit in den meisten Betrieben doch immer noch so rar wie eh und je. Es bleibt eine Tatsache, dass Teams, weil sie aus unvollkommenen menschlichen Wesen bestehen, inhĂ€rent dysfunktional sind. (Lencioni 2014, S. 9)

Das heißt nun aber nicht, dass Teamarbeit von vornherein zum Scheitern verurteilt wĂ€re. Ganz und gar nicht. Im Gegenteil, ein starkes Team zu bilden ist nicht nur möglich, sondern sogar bemerkenswert einfach. Aber es ist auch schmerzlich schwierig. (Lencioni 2014, S. 9)

Doch Sie haben richtig gelesen! Wie bei so vielen Dingen im Leben geht es bei Teamarbeit darum, mit einer Reihe von Verhaltensweisen klarzukommen, die theoretisch alle ganz unkompliziert, in der tĂ€glichen Praxis allerdings höchst schwierig umzusetzen sind. Erfolg haben nur Gruppen, denen es gelingt, jene allzu menschlichen Verhaltenstendenzen zu ĂŒberwinden, die ein Team stören und den Keim der DysfunktionalitĂ€t in sich tragen. (Lencioni 2014, S. 9)

The FIVE Dysfunctions of a Team

Team Dysfunktion 1: Fehlendes Vertrauen

Vertrauen ist die Grundlage eines funktionierenden, zusammenhaltenden Teams. Ohne Vertrauen ist Teamarbeit so gut wie unmöglich. (Lencioni 2014, S. 157) Leider wird das Wort Vertrauen so viel gebraucht — und missbraucht –, dass seine Bedeutung unscharf geworden ist und es schon fast klingt wie Friede, Freude, Eierkuchen. Daher ist es ganz wichtig, prĂ€zise zu definieren,… weiterlesen →

Team Dysfunktion 2: Scheu vor Konflikten

Alle guten und dauerhaften Beziehungen brauchen konstruktive Auseinandersetzungen, wenn sie wachsen und gedeihen sollen. Das gilt fĂŒr Ehen, fĂŒr Eltern-Kind-Beziehungen, fĂŒr Freundschaften und mit Sicherheit auch fĂŒrs GeschĂ€ft. (Lencioni 2014, S. 163)

Team Dysfunktion 3: Fehlendes Engagement

Wenn es um Teams geht, ist Engagement die Summe zweier Werte: Klarheit und Zustimmung. Gute Teams treffen klare und rasche Entscheidungen und setzen sie dann unter vollstĂ€ndiger Zustimmung aller Teammitglieder um, auch derjenigen, die erst gegen die Entscheidung gestimmt hatten. Wenn die Teilnehmer aus einer Besprechung gehen, dann tun sie das in der Gewissheit, dass… weiterlesen →

Team Dysfunktion 4: Scheu vor Verantwortung

Verantwortung ist ein Schlagwort, dessen Bedeutung durch ĂŒbermĂ€ĂŸige Verwendung unscharf geworden ist, Ă€hnlich wie Empowerment oder QualitĂ€t. Im Hinblick auf Teamwork bezieht sich Verantwortung jedoch ganz konkret auf die Bereitschaft der Teammitglieder, Kollegen in Bezug auf Leistungen und Verhaltensweisen zu Rechenschaft zu ziehen, die dem Team schaden könnten. (Lencioni 2014, S. 172)

Quellen: