Unter Autonomie versteht man die Möglichkeit und FĂ€higkeit, sich von eigenen, sozial akzeptierten inneren MaßstĂ€ben und Werten leiten zu lassen; Gestaltungsraum und Gestaltungsfreiheit. (Spisak/Della Picca, Moreno 2017, S.20)

Mitarbeitende, die Verantwortung fĂŒr ihre Aufgaben erhalten und deren AutonomiebedĂŒrfnis entsprochen wird, sind motiviert, hohe Leistung zu erbringen. Wenn Mitarbeitende innerhalb ihrer Aufgaben Entscheidungen selber treffen können und ihre HandlungsspielrĂ€ume angemessen groß sind, erhöht sich ihre Performance, und gleichzeitig werden ihre Kompetenzen ausgebaut und gefestigt. Die FĂŒhrung sollte demnach ihren Mitarbeitenden innerhalb ihres Aufgabenbereiches Entscheidungsbefugnisse abgeben, die ihnen erlauben, eigenstĂ€ndig und selbstverantwortlich zu entscheiden und die Entscheidungen umzusetzen. So werden sowohl Mitarbeiter-Commitment als auch Arbeitszufriedenheit gefördert. (Spisak/Della Picca 2017, S.64)

Autonomie bedeutet auch, dass Mitarbeitende selbstverantwortlich die Mittel ihrer Arbeit wĂ€hlen und Teilziele festlegen können. Dadurch erleben sie sich einflussreich und bedeutungsvoll, was wiederum ihr SelbstwertgefĂŒhl und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung erhöht. (Spisak/Della Picca 2017, S.65f)

Verantwortung

Das Zentrum bildet die Verantwortung der FĂŒhrungskraft fĂŒr ihr Tun und ihre Unterlassungen. (Pfister/Neumann 2019, S.61) Mit der Zuweisung von Aufgaben und Kompetenzen wird der Stelleninhaber verpflichtet, sie richtig wahrzunehmen und fĂŒr Misserfolge und Fehler gerade zu stehen, die in seinem Verantwortungsbereich liegen. Organisatorisch lassen sich die Handlungsverantwortung (Rechenschaftspflicht hinsichtlich Art und Weise der AufgabenerfĂŒllung),… weiterlesen →

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